Eiablage und Inkubation

Alte Bilder aus 2003

die einzige Eiablage die ich bisher fotografieren konnte. Bereits 4 Tage nach der Eiablage waren die Keimflecken deutlich zusehen. Das Wachsei wurde etwa 4 Wochen später ins Wasser gelegt.

23.07.2021 Ablage von 13 Eiern ins Wasser

Am 23.07. wurde ein Gelege aus 13 Eiern abgelegt. Zwar wieder ins Wasser, aber ich war in der Nähe und konnte alle Eier unverletzt bergen. In den letzten beiden Wochen wurden ausserdem jeweils einzeln weitere 3 Eier ebenfalls ins Wasser abgelegt. Eines war als ich es fand bereits zerstört. Alle anderen sind auf 2 Inkubatoren aufgeteilt. Temperatur in beiden 31°C +-1.

26.07.2021 deutlich sind auf 8 Eiern die Keimflecken zu sehen.

05.08.2021 mittlerweile sind auf 12 Eiern die Keimflecken zu sehen.

ich habe die Eier auf 3 Brutbehälter verteilt:

  • Nr. 1 Inkubator nach „Budde“, 30,3-30,5°C, Substrat Kokosfaser
  • Nr. 2 Heizmatte, thermostatgesteuert, 29,5-29,8°C, Substrat Moos
  • Nr. 3 wie vor, 28,5-28,7°C, Substrat Kokosfaser

alle Eier halb im Substrat wie im Bild oben rechts

23.08.2021 noch sind bei allen Eiern keine Blutgefäße erkennbar

28.09.2021 eine 3. Eiablage in diesem Jahr

während meiner Abwesenheit wurde ein weiteres Gelege mit insgesamt 16 Eiern wiederum ins Wasser abgelegt. Die Eier konnten rechtzeitig geborgen werden und sind auf die 3 Brubbehälter aufgeteilt. Da bereits eine Eiablage im Mai dieses Jahres (ebenfalls in meiner Abwesenheit) gelegt wurde ist das Gelege von September somit das Dritte in diesem Jahr. Auch hier sind wie es scheint wie beim vorherigen Geleg viele Eier befruchtet

29.09.2021 beim Gelege vom 23.07. sind die ersten Blutgefäße sichtbar

17.11.2021 aus dem Gelege vom 23.07.

ebenfalls 17.11.2021 aus dem Gelege vom 28.09.2021

04.12.2021 auch das gehört dazu: das Ei mit dem „B“ war möglicherweise unbefruchtet. -Zumindest fand keinerlei Entwicklung statt. (siehe hierzu auch das Foto vom17.11.2021) Zu den anderen 3: seid froh dass ihr es nicht riechen müsst. Zwei davon hatten eindeutig Zeichen von Entwicklung gezeigt.Schade!

Aber dafür ein absolutes Novum: mein altes Mädel hat dieses Jahr heute ihr 4.Gelege abgesetzt. Wiederum 14 Eier. Somit hat sie in diesem Jahr mehr als 50 Eier gelegt.

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4 Responses to Eiablage und Inkubation

  1. Avatar von Enrico Büttner Enrico Büttner sagt:

    Hallo Sepp , ich bin der Meinung dass bei zu hohen Bruttemperaturen die Schlupfrate eher gering ist. P. Hausmann Inkubierte bei 27°C und es schlüpften fast alle aus einem Gelege. Ebenso inkubierte H.Zwartepoorte bei einer Temperatur vom 28°C und es schlüpften mehrere aus einem
    Gelege. Ich selbst habe noch keine Nachgezogen. Ich besitze ein Adultes Weibchen der Amazonas-form leider konnte ich noch kein Adultes Männchen erwerben.
    Grüße von Enrico

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    • Avatar von chelusfimbriata chelusfimbriata sagt:

      Als Antwort auf Enrico Büttner.

      Hallo Enrico,

      vielen Dank für deinen Hinweis.
      Ich hätte eigentlich nur meine eigenen Aufzeichnungen von 2003 lesen brauchen. Man wird im Lauf der Zeit blind.

      -Hausmann hat wie du richtig schreibst bei 27°C inkubiert. Die Inkubationsdauer war mit 200-207 Tagen ziemlich lang. Es resümierte dass möglicherweise die niedrige Bruttemperatur ausschlaggebend war und überlegte zukünftig bei 30° zu inkubieren

      -Schäfer hat bi 28-30°C inkubiert und erhielt nach 194 Tagen einen Schlüpfling

      -McCord(mdl.) hat bei 28-29° bis zu 300 Tagen inkubiert

      -Zwartepoorte weiß ich, dass er erfolgreich brütete, jedoch habe ich keinerlei Daten hierzu

      -ich habe seit 2003 mehrfach Schlupferfolg. 2002/2003 habe ich bei 29-30°C 167-171 Tage inkubiert. Das letzte Tier aus Juli 2021 hat 237 Tage benötigt. Sehr wahrscheinlich war die Temperatur des Geleges für einige Wochen bei oder knapp unter 28°C. Die EIer starben bis auf eines alle ab. Blutgefäße im Ei waren erst Monate später eindeutig zu sehen.

      Eigene Temperaturmessungen im Boden in 12 cm Tiefe an potenziellen Legeplätzen in Venezuela (südl. Quasiquiare) lagen in der Regel zwischen 29 und 31°C. Der absolute Minimalwert wurden an einem Morgen mit 27,8°C gemessen, die Maximalwerte in den frühen Abendstunden lagen teilweise bei kanpp über 32°C. Leider dauerten diese Messungen leider nur 2 bis max. 3 Tage.

      Fazit: ich werde einige der Eier auf 29-29,5°C „runterkühlen“, ein Teil wird mit 30° gebrütet, die anderen mit 31°. Mal sehn was passiert.

      Übrigens sind von den letzten 13 Eiern mindestens 11 befruchtet. Zumindest die Befruchtungsrate ist deutlich höher als bisher

      l.G Sepp Meier

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      • Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

        Hallo Sepp,
        ein Auszug aus der Marginata ( H.Zwartepoorte) am 6.Februar 2006 wurde ein Gelege mit 18 Eiern abgesetzt. Die Eier wurden aufgeteilt und bei drei unterschiedlichen Temperatu-
        ren (28, 30 und 32 °C) inkubiert. Am 12 und 13 Juli, nach einer Inkubationszeit von 157 und158 Tagen, schlüpften fünf der bei 28°C inkubierten Jungtiere. Die bei 30 und 32 °C
        inkubierten Eier wurde nichts bekannt gegeben.
        Grüße v.Enrico

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      • Avatar von chelusfimbriata chelusfimbriata sagt:

        Danke Enrico,

        ich habe mittlerweile die Temperatur bei 8 Eiern auf 29°C gesenkt, bei den anderen sind es jetzt noch 30,5°. Ich denke ich werde am Wochenende aus beiden Teilen Eier wegnehmen und auf 29-5-30° einregeln.

        bis bald Sepp

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